Projekt Beschreibung

Je suis Karl

Filminfos

Alex, ein Ehemann und dreifacher Familienvater, nimmt im Hausflur eines Berliner Mietshauses ein Paket für die Nachbarin an. Er stellt es in der Wohnung ab und muss nochmal kurz zum Auto. Als er vors Haus tritt, wirft ihn eine heftige Detonation zu Boden: Das Paket war eine Bombe. Seine Frau und seine zwei Söhne sterben, nur er und seine große Tochter Maxi überleben den furchtbaren Anschlag. Alles liegt in Trümmern: ihre Wohnung, ihr Haus, ihr Leben. Über Trauer und Schmerz verlieren sich Vater und Tochter. Maxi flüchtet sich in die Arme eines neuen Bekannten: Karl, ein einfühlsamer und charismatischer 25-Jähriger. Alles fühlt sich mit ihm aufregend an, das Reisen durch ganz Europa, das Zusammentreffen mit anderen jungen Leuten. Was Maxi zunächst nicht ahnt: Karl ist einer der führenden Köpfe einer europäischen Bewegung der Neuen Rechten. So verständnisvoll er ist, so eiskalt berechnend ist er auch in der Verfolgung des Zieles, eine Machtergreifung in ganz Europa herbeizuführen. Welche Rolle wird Maxi dabei spielen? Ein eindringlicher Film – aufwühlend, unbequem und hochaktuell.

Deutschland/Tschechien 2021
Regie: Christian Schwochow
Buch: Thomas Wendrich

Darsteller*innen: Luna Wedler, Jannis Niewöhner, Milan Peschel, Edin Hasanović, Anna Fialová, Fleur Geffrier, Aziz Dyab
Laufzeit: 126 Minuten

Kategorie: GS Spezial Jugendfilme
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

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Spielzeiten

Gera

Montag, 30.05.2022
11.15 Uhr im Metropol, Kino 3

Erfurt (ausgebucht)

Donnerstag, 02.06.2022
11.15 Uhr
im CineStar, Kino 7

Medienpädagogisches Material und weiterführende Links

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