Häufig wird die Beschäftigung mit digitalen Medien im Unterricht gleichgesetzt mit dem Einsatz digitaler Geräte wie Tablets und Smartboards sowie Apps und anderer Software zur Bearbeitung von Aufgaben. Wer die digitale Medienkompetenz von Kindern jedoch wirklich stärken möchte, sollte neben solchen Devices und Tools auch digitale Inhalte erlebbar machen. Und zwar qualitativ hochwertige, die den Unterricht bereichern und Kinder inspirieren.

Denn ob im Internet, in Apps, in Spielen, in VR, AR oder in Transmedia-Projekten: Gute, audiovisuelle Geschichten werden längst nicht mehr nur im Film oder in der Literatur erzählt. Auch digital lassen sie uns Abenteuer erleben, neue Erfahrungen sammeln und fremde Welten bereisen. Sie motivieren und unterhalten uns, lassen uns mitfühlen und unsere Einstellungen überdenken. Digitale Erzähl- und Medienangebote sind zudem längst fester Bestandteil im Leben von Kindern und Jugendlichen.

Durch die differenzierte Einbindung und Diskussion dieser Erzählangebote und ihrer medialen Formen können Kinder nicht nur ihre Medienkompetenz, sondern auch wichtige andere Kompetenzen wie Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken (siehe 4K-Modell) schulen.